aufgeregt und vor allem unwissend fuhr man nach graz, keinerlei vorahnung was einen dort erwarten würde...wie würden die drei herren ihre im studio produziert zirp-musik live darbieten können...der umgebende ort...eine nicht bekannte stadt...dazu traf man das erste mal auf eine seit längerem bekannte sehr liebe junge dame!
ein paar minuten nach acht wurde der veranstaltungsort erreicht, davor sich noch nicht allzu viele menschen versammelt hatten! ein eher komisches gefühl machte sich, angesichts der umgebung breit. man könnte das viertel in dem man sich befand ohne weiters, den titel ghetto zu stecken! mitunter bewegten sich auch ein paar fragwürdige gestalten im näherer hallen umgebung herum! umso erstaunter war man als man den doch sehr nobel wirkenden club betrat....außen pfui innen hui (:
in aussicht noch fast eine stunde auf den beginn warten zu müssen wurde die erste bank besetzt...als kurz vor acht "vorprogrammierter beginn der drei herrschaften" der raum sehr sperlich befühlt war, verwunderte das schon! schnell wurde klar...die meisten leute wussten wohl mehr als wir...der beginn war nicht neun sonder zehn!
nun denn, um punkt zehn betraten geologist, avey tare u panda bear die bühne der grazer postgarage! zu beginn war der einen zu ohren kommende sound noch ein wenig verwaschen! aber eines war von sekunde eins klar....es würde ein lauter abend werden, sehr sogar! man musst es erwarten...es blubberte, kratze, jauchzte an allen ecken und enden! hilflos versuchte man die ganzen auf einen einwirkenden töne aufzusaugen. man kann nicht behaupten dass es einen gelungen sei...viel zu viel! es dauerte bis zur dritten oder war es doch der vierte song, bis man endlich mal einen song von vornherrein erkennen konnte "sommertime clothes" (man sollte ihm lieblingssong nennen, zumindest einer davon" die meisten songs (bis auf eben "somertime clothes" "brother sport" "also frightened" "my girls" eben die vom neuersten werk der drei querdenker, wurden nicht, wie all die anderen, in ein neues fast unerkennbares gewand gepackt! man tat sich schwer die songs von einander zu unterscheiden...da war hier einmal der beginn von "peacebone" dann doch "fireworks" am ende sollte es ganz anders kommen! sich machten aus ihrem set einen fast einenhalb stunden andauernden song, die übergänge wurden auch zu songparts...spannend wars, nie zu wissen was als nächstes um die ecke biegt...wieder etwas neues zum bewundern, bestaunen...immer wieder wurde man auf ein neues überrascht! für menschen die diese band nicht anhimmeln...sind sie live wohl schrecklich. keine band die kommt und ihre songs runterspielt. nein, einstudierte jamsession erwartet einen...sie erwecken dem eindruck dass alles was man zu hören bekommt direkt auf der bühne ausgedacht wird! einfach grandios, einfach animal collective, einfach bewundernswert!

geologist-avey tare- panda bear

geologist

panda bear

sie malten uns ein bilchen (von links nach rechts) geologist-panda bear-avey tare
wenn menschen meinen das sie sich mit ihrem jüngten werk mehr der allgemeinheit öffnen...live machen sie das nicht! nein, einen menschen der nur ein zwei songs kennt, wird dem gebotenen nichts abgewinnen können! ich bin hingegen umso mehr von ihnen begeistert....habt sie in den heldenstatus!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen